Eigentlich würden Sie gerne: mehr Sport treiben, gesünder essen, etwas abnehmen. Aber die Zeit fehlt. Oder der Wille. Oder der Mumm. Kennen Sie das?

Dabei ist es gar nicht so kompliziert. Wir verraten Ihnen ein paar Tricks, wie Sie mit ein paar Anpassungen in Ihrem Tagesablauf und etwas Geduld fit werden.

Mehr Bewegung

Fahren Sie mit dem Auto zur Arbeit? Lassen Sie es stehen! Nehmen Sie stattdessen ein öffentliches Verkehrsmittel. Bis zur Haltestelle gehen Sie zu Fuß, bei Wind und Wetter. Steigen Sie hin und wieder eine Station später zu, bzw. früher aus. Oder fahren Sie mit dem Rad. Nur schon 15 Minuten Bewegung an der frischen Luft haben eine positive Wirkung auf Gemüt und Kreislauf.

Besteigen Sie bei jeder Gelegenheit gedankenverloren den Aufzug? Lassen Sie ihn links liegen und steigen Sie die Treppen hoch. Auch mit Einkaufstaschen. Ihr Bewegungsapparat dankt es Ihnen: kräftige Beine, stärkeres Herz. Gratis dazu: die Bewunderung jener, die vor dem Lift warten. Ebenso sinnvoll: Rolltreppen beiseitelassen und über die Treppe an den anderen vorbei steigen.

Sie sitzen im Büro? Stehen Sie beim Telefonieren auf, machen Sie Kniebeugen! Ihr Kollege spricht mit Ihnen? Stehen Sie während des Gesprächs auf. Der Bürostuhl eignet sich übrigens gut für Nacken-, Rücken- und Bauchtraining. Der Neid Ihrer Kollegen ist Ihnen sicher!

Gestalten Sie Ihre Mittagspause um: gönnen Sie sich drei Mal in der Woche eine lange Mittagspause zum Schwimmen, Spazieren, Tennis spielen oder Joggen. Allein oder mit Kollegen.

Am Abend wollen Sie auf keinen Fall auf Ihren Krimi verzichten? Kein Problem! Doch Ihr Sofa kann warten: machen Sie vor dem Fernseher Gymnastik: Kniebeugen, Liegestützen, Ausfallschritte, stemmen Sie Bücher oder Wasserflaschen, hüpfen Sie über den zusammengerollten Teppich. Sie grinsen? Genau das werden Sie auch, wenn Sie das drei bis vier Mal in der Woche machen.

Weniger Zucker, weniger Fett, mehr Ballaststoffe

Lassen Sie den Zucker weg. Kaffee ohne Zucker schmeckt scheußlich? Dann lassen Sie den Kaffee auch weg! Limonaden sowieso. Ersetzen Sie diese Suchtmittel durch viel Wasser, verdünnte Fruchtsäfte und Früchte- und Kräutertees. Winters wie Sommers. Spielen Sie mit exotischen Zutaten: Ginseng oder Zimt, Limonen oder Orangen, Pfefferminzblätter im Fruchtsaft, heißer Apfelsaft mit Zimt. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen. Das Ausprobieren, die bunten Farben und die Geschmackseindrücke beleben Ihr Gemüt und ganz nebenbei entschlacken Sie Ihren Körper.

Fett ist ein Geschmacksträger – deshalb lieben wir es so! Das nützt die Nahrungsmittelindustrie schamlos aus und wir fallen prompt darauf herein. Seien Sie klüger: ersetzen Sie Pizza, Hamburger und Kumpanen durch Ihr selbst gerichtetes Vollkornbrot mit Fisch, grilliertem Hähnchen oder Gemüse, Mozzarella und Salaten. Richten Sie sich am Abend einen leckeren Salat aus Nudeln, Kartoffeln, Reis, Bohnen und Gemüse und nehmen ihn am nächsten Morgen mit zur Arbeit. Vermeiden Sie frittierte Lebensmittel und Fertigprodukte – sie enthalten allerhand Zutaten, die unser Körper nicht braucht und deshalb vorsorglich dort deponiert, wo es uns stört.

Ausprobieren gilt. Wir versprechen: wenn Sie alle diese Tipps in Ihren Tagesablauf einbauen, werden Sie schon nach zwei Wochen eine positive Veränderung spüren.